Unmaß bei Gehältern für Vorstände von Krankenkassen
Hartmannbund kritisiert Gehalterhöhung für Krankenkassen-Chefs
Ein Schlag ins Gesicht der Versicherten, so Verbandssprecher Orthen-Rahner
Quelle: Die Welt, Artikel erschienen am Mo, 7. März 2005
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„Die Gehaltserhöhungen der Kassen-Vorstände sind für die Versicherten ein Schlag ins Gesicht“, sagte Verbandssprecher Peter Orthen-Rahner der „Berliner Zeitung“.
„Millionen von Beitragszahlern haben Milliarden-Überschüsse der Kassen erwirtschaftet und warten bisher vergeblich auf Beitragssenkungen. Es zeigt sich, daß die Vorstände nicht frei von Selbstbedienungsmentalität sind.“
Einem Zeitungsbericht zufolge ist beispielsweise das Bruttojahresgehalt der Chefs des Essener Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK), Wolfgang Schmeinck und Klaus-Dieter Voß, um 8,5 beziehungsweise 10,5 Prozent auf 215.000 und 175.000 Euro 2004 gestiegen.
Ein BKK-Sprecher betonte, die Gehaltserhöhung habe im September 2003 stattgefunden.
Das Gehalt des Vorstandschefs der Innungskrankenkasse (IKK) Brandenburg und Berlin, Enrico Kreutz, stieg um 18,5 Prozent auf 113 353 Euro.
Bei der BKK Mobil Oil weist die Gehaltsliste bis zu 194 267 Euro für Vorstandschef Jan Bollhorn aus.
Die Gehälter liegen unter den Spitzenvergütungen bei den Kassenärztliche Vereinigungen, die zwischen 250.000 in Niedersachsen und 162.000 Euro in Hamburg und Berlin schwanken.
Mein Kosten-Voranschlag:
Diese Kostentreiber sofort von ihren Vorstands-Stühlen entfernen – und – die “Ruhe-Bezüge“ um 50 v.H. kürzen !
Für die gesamte “Ruhezeit“ !
Die 8,5 v.H., die 10 v.H. und die 18,5 v.H. der letzten Erhöhung zurück nehmen und zusätzlich zur Bestrafung dieser zügellosen Selbstbereicherung mindestens noch eine Kürzung um 30 v.H.
Mit den verbleibenden 100.000 € oder 80.000 € oder 60.000 € im Jahr ist für eine mehr als ausreichende Altersversorgung genug getan. Hei-ko
8. März 2005, Heinz Kobald
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